Bandkeramik am Brunnen von Kermore ?

Eine der spannendsten Fragen im Zusammenhang mit dem Brunnen von Kermore ist:

Kann dieses Bruchstück der sog. Bandkeramik zugeordnet werden ?



Das Fragment ist 5 x 4 cm groß und durchschnittlich 8 mm dick. Die Bruchflächen weisen in der Mitte eine 2-3 mm breite, dunkle Verfärbung auf. Aufgrund der Wölbung kann auf eine Schale mit einem Durchmesser von 30 cm geschlossen werden.
Die Verzierung des Bruchstücks lässt sich vermutlich der sog. Bandkeramik zuordnen, woraus sich ein ungefähres Alter von 7.000 Jahren ergibt.


Einen kleiner Überblick über die bewegte Geschichte ergibt sich aus den am Brunnen und dessen Ablauf gefunden Tonscherben. Im Laufe der Jahrtausende gingen wohl einige Tonkrüge und Schalen zu Bruch. Die meisten Bruchstücke stammen überwiegend von sehr einfacher "grober" Keramik.
Einige Bruchstücke sind dagegen sehr dünn. Die ursprünglichen Gefäße waren nicht für den alltäglichen Gebrauch verwendbar, sondern wohl eher Opfergefäße.